Mai 06

Grünes Licht für maßvolle Konsolidierung

Die Finanzsituation der Gemeinde Linsengericht lässt keine großen Sprünge zu, dafür haben Bund und Land mit einer Sparpolitik auf Kosten der Kommunen gesorgt. Hinzu kamen geringere Einnahmen aus der Gewerbesteuer und steigende Kreis- und Schulumlagen. Trotzdem wird die Gemeinde in die seit langem geplante Sanierung der Bürgerhäuser sowie in die Kinderbetreuung investieren, notwendige Anschaffungen tätigen und die Arbeit der Vereine sowie der Kirchengemeinden weiter unterstützen. Die Linsengerichter Grünen haben sich gemeinsam mit der SPD auf den Weg einer soliden Haushaltspolitik begeben, um unsere sozialen und ökologischen Werte zu bewahren. Daher sind in diesem Haushalt keine großflächigen Baugebiete vorgesehen. Die Westumgehung wird nicht gebaut, da sie nachweislich kaum Entlastung bringt und den Grüngürtel zwischen Großenhausen und Geislitz zerstören würde. Für weitere aussichtslose Planungen bewilligen wir kein Geld. Stattdessen wurden Mittel für weitere Verbindungen mit dem Anrufsammeltaxi eingestellt. Die Verringerung des Autoverkehrs in unserer verkehrsgünstig gelegenen, aber auch hoch belasteten Gemeinde kann nur durch Lenkung und Beruhigung des Durchgangsverkehrs sowie den Ausbau des Angebots an öffentlichem Personennahverkehr und sicheren Verkehrsflächen für Fahrräder und Fußgänger gelingen.

 

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